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Warnsignal Klima: Das Eis der Erde

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Einführung: …. Besonders für den Energiehaushalt der Erde ist das Reflexionsvermögen des Eises und Schnees für kurzwellige Solarstrahlung von herausragender Bedeutung. Dieser Effekt wird als Albedo bezeichnet und kann beim frischen Schnee bis zu 90% betragen. Im Gegensatz dazu können schneefreie Oberflächen wie Boden oder Vegetation nur maximal 10-20% der einfallenden kurzwelligen Strahlung wieder direkt reflektieren. ….  Das ist der Grund, warum in den polaren und subpolaren sowie in den Gebirgsregionen nach Rückgang des Eises die Erwärmung überdurchschnittlich hoch ist. [weiterlesen]

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Beschreibung

Warnsignal Klima: Das Eis der Erde

Die Eisschilde (Inlandeise auf Grönland und Antarktis), das Meereis, die Gebirgsgletscher, der Schnee, der Permafrost und auch die Eishöhlen stellen das Eis der Erde (die Kryosphäre) dar. Da Eis festes Wasser ist, wird die Kryosphäre zur Hydrosphäre gezählt. Die größten Eismassen sind die Eisschilde, deren Abschmelzen den Meeresspiegel um fast 70 m steigen lassen würde. Das Eis der Erde konzentriert sich vor allem in den polaren und subpolaren Regionen sowie in den Hochgebirgen. Dies sind teilweise abgelegene Gebiete; dennoch ist ihre globale Bedeutung für das Klima, die Gesellschaft sowie Pflanzen und Tiere groß. Durch seine helle Oberfläche reflektiert das Eis einen großen Teil der Sonnenstrahlung; schmilzt das Eis, so absorbiert die Erdoberfläche mehr Energie. Daher ist die Erwärmung in den Polar- und Gebirgsregionen deutlich stärker als der globale Durchschnitt.

Mit der Erderwärmung schmilzt das Eis fast überall. Besonders stark schrumpfen die Gebirgsgletscher; sie verlieren fast weltweit an Masse. Auch Europa ist betroffen. Die Alpengletscher verloren zwischen 1850 und 1975 fast die Hälfte ihres Volumens. Seit 2000 betragen die jährlichen Verluste 2-3% des verbliebenen Eisvolumens. Die Alpengletscher dürften innerhalb weniger Jahrzehnte bis auf  Reste hauptsächlich an den Viertausendern verschwunden sein. Die Gebirgsgletscher spielen in einigen Regionen der Erde eine wichtige  Rolle für die Wasserversorgung in Städten, Industrie und Landwirtschaft. Auch für den Transport auf Flüssen  und den Tourismus sind sie von Bedeutung.

Auch die Ausdehnung des Arktischen Meereises nimmt  stark ab. Im September 2012 waren  nur noch ca. 3,4 Mio. km² mit Meereis bedeckt; verglichen mit der mittleren Ausdehnung von 1950-1980 mit  rund 8 Mio. km² hat sich seine Fläche praktisch halbiert. Der Klimawandel wird in den nächsten Jahrzehnten die Eisschmelze beschleunigen und zunehmend auch die großen Eisschilde einbeziehen. Die  Folgen für den Meeresspiegel sind erheblich. Der mittlere globale Meeresspiegelanstieg ist von 1,7 mm/Jahr im 20. Jahrhundert auf im Mittel über 3 mm/Jahr seit 1992 angestiegen, wobei etwa die Hälfte durch das Schmelzen von Eis  und die andere Hälfte durch die Wärmeausdehnung des Meerwassers verursacht worden ist.

Das vorliegende Buch ist die Fortsetzung der Buchreihe Warnsig­nal-Klima. An diesem populärwissenschaftlichen Buch beteiligen sich rund 70 Experten aus rund 40 Institutionen und wendet sich an Studenten, Junge Wissenschaftler, Politiker und interessierte Laien.

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